Wien ist die „Sauberste Region Österreichs 2017“

Es ist offiziell, Wien ist die „Sauberste Region Österreichs 2017“. Das Siegerprojekt „Aktion Saubere Stadt“ konnte sowohl beim Publikum als auch bei der Jury punkten und die insgesamt höchste Gesamtpunkteanzahl erreichen. Besonders überzeugt hat unsere Expertenjury aber auch die Kreativität der Gemeinde Himberg, die sich über den Kreativpreis und damit über EUR 3.000 freuen darf! Der Award wurde in Kooperation mit dem Österreichischen Städtebund, der Österreich Werbung und dem Österreichischen Gemeindebund vergeben.

Die „Aktion Saubere Stadt“ hat bei der Expertenjury und beim Publikum gleichermaßen gepunktet: Mit dem zweiten Platz im Onlinevoting und dem ersten Platz bei der Jury konnte die Bundeshauptstadt die höchste Gesamtpunktezahl erreichen und den Sieg für sich verbuchen. Wien gewinnt neben dem prestigeträchtigen Titel und einer großen Siegesfeier im Herbst 2017 auch die begehrte „Sauberste Region“-Ortstafel.

„Aktion Saubere Stadt“ 

Im Rahmen der breit angelegten „Aktion Saubere Stadt“ wurde gezielt und mit großem Engagement in den Ausbau der Sammelinfrastruktur, des Serviceangebots und in eine Vielzahl bewusstseinsbildender Maßnahmen investiert. Das umfassende Gesamtpaket trägt bereits seit 2007 zur Steigerung der Sauberkeit bei und sensibilisiert die Wiener Bevölkerung, Touristen und Pendler dazu, Eigenverantwortung zu übernehmen. Ein echtes Paradebeispiel, das trotz der Anonymität in einer Millionenstadt hervorragende Ergebnisse liefert: Wien zählt zu den saubersten Metropolen der Welt. 

Der Kreativpreis geht nach Himberg

Neben Wien darf sich auch Himberg freuen. Die Gemeinde wurde für das Schul-Projekt „Umwelt erforschen und Umwelt gestalten in Himberg“ mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet, der mit 3.000 Euro dotiert ist und jedes Jahr an die kreativste Einreichung verliehen wird. Neben dem runden Gesamtkonzept hat die Expertenjury vor allem überzeugt, dass die Förderung von Kreativität an sich auch im Zentrum der Aktion steht. So wurden etwa von Schülern Blumentröge sowie ein Leiterwagen zur Verschönerung des Stadtbilds eigenhändig konstruiert und kommenden Herbst werden selbstgestaltete Schilder platziert, die gut lesbar die kreativen Gedanken der Schüler gegen Littering sichtbar machen sollen. Das Projekt erstreckt sich über mehrere Schuljahre und hat durch die Ausrichtung auf die vier Elemente „Feuer, Luft, Wasser, Erde“ eine thematische Klammer, die sich durchzieht. 

Vier Projekte aus Niederösterreich unter den Top-5

Insgesamt sieben Finalisten schafften heuer den Einzug ins Publikumsvoting. Sie lieferten sich in den letzten Wochen ein spannendes Kopf-an-Kopf Rennen. In der Finalrunde vertreten waren in alphabetischer Reihenfolge: Assling (Osttirol) mit dem kreativen Volksschul-Projekt „Anti-Littering-Faden“, Fels am Wagram (NÖ) mit der unkonventionellen Flurreinigungsaktion „Putz dich Fit“, Himberg (NÖ) mit dem schulübergreifenden Projekt „Umwelt erforschen und Umwelt gestalten in Himberg“, Kirchdorf (OÖ) mit dem engagierten „Anti-Wegwerf-Blog“ der lokalen Abfallberaterin, das Bundesland Niederösterreich mit „Sei ein Held, lass nichts liegen!“, einem umfassenden Gesamtkonzept für Schulen, die Bundeshauptstadt Wien mit der „Aktion Saubere Stadt“ und Wiener Neudorf (NÖ) mit dem stimmigen Maßnahmenpaket „Wiener Neudorf Picobello“. Die Plätze 1 bis 5, die sich zu 50 Prozent aus dem Juryergebnis und zu 50 Prozent aus dem Publikumsvoting errechnen, belegen in dieser Reihenfolge: 

  • Wien: „Aktion Saubere Stadt“ (Siegerprojekt)
  • Wiener Neudorf: „Wiener Neudorf Picobello“
  • Niederösterreich: „Sei ein Held, lass nichts liegen“ 
  • Himberg: „Umwelt erforschen und Umwelt gestalten in Himberg“ (Kreativpreis) 
  • Fels am Wagram: „Putz dich Fit“