Müll macht mobil

Gefördert

  • Kooperationspartner: Michael Salge
  • Ort: Wien, Wien
  • Datum: 05.06.2014 bis 01.10.2014

Beschreibung

Ein mobiles Aufmerksamkeits-Service für bewegte Menschen, die Inhalte nachhaltig und aus eigener Kraft transportieren wollen.

Immer wieder finden im öffentlichen Raum Veranstaltungen, Kundgebungen, aber auch Umzüge zu wichtigen Themen wie Bildung, Nachhaltigkeit, Sport und auch Politik statt. Viele Menschen kommen mit dem gleichem Interesse zusammen, um gemeinsam aktiv zu sein. 

Das Zusammenfinden im öffentlichen Raum von vielen Menschen hat meist trotz positiver Motivation, etwas Gutes zu Tun, den negativen Aspekt von zurückgelassenem Abfall zur Folge. 

Genau hier kann das Projekt" Müll macht mobil" ansetzen. 

Das Team von „Müll macht mobil!“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Aufmerksamkeit auf die Tatsache zu legen, dass für größere Menschenansammlungen die vorhandenen Müllsysteme an solchen „Events“ schnell überlastet sein können bzw. es eines kreativen Ansatzes bedarf, um das „Problem“ des Abfalls zu lösen.  

Gerade bei mobileren Veranstaltungen, bei welchen Fahrräder, Inline-Skates oder andere rollende Vehikel zum Einsatz kommen, bedeutet ein Müll entsorgen auch immer ein Stoppen und Stehenbleiben. 

Die „Müll-Mobile“ und die Betreuung vom „Müll macht Mobil“- Team soll hier Abhilfe schaffen. Sie dienen als mobile Anlaufstelle für das Thema Müllvermeidung. Es sind Lasten-Fahrräder, welche Menschen sowohl als Informationsverteiler mit Grundlegendem (Broschüren, Flyer,…) zum Thema Müllvermeidung dienen, als diese auch mit nötigem Materialen wie Müllsäcke, Hundekot-Beutel, etc. ausstatten sollen. Weiters sind sie mit einem mobilen Auffang- und Trennsystem für die verschiedenen Abfall-Materialien (Glas, Metall, Plastik, Rest-, Papiermüll) ausgestattet, welches Menschen die Möglichkeit bietet, ihren Abfall mobil zu entsorgen.

Als Ziele lassen sich:
• Informationsverbreitung und Aufmerksamkeitslenkung zum und auf das Thema Müll/-vermeidung
• Minimierung des Müllaufkommens im öffentlichen Raum bei Veranstaltungen und Events
• Mobiles-Auffang- und Trennsystem auf „Events“
• Bewusstseinsbildung von Menschen im öffentlichen Raum
nennen.

Zielgruppen sind:
• Veranstalter*innen von öffentlichen Events (Stadt, NGOs, Vereine, Private, etc.)
• Besucher*innen von Veranstaltungen
• Aber durch das „auffallend“ Andere an den „Müll-Mobilen“ und dem Team auch Jede*r, der das „Müll macht mobil“ Projekt im öffentlichem Raum sieht, alt bis jung werden dadurch erreicht werden

Wie lässt sich dies erreichen und was gibt es für Messkriterien?
Erreichen lässt sich dies durch die aktive Betreuung durch das Team auf „Events“, welche Ansprechpartner*innen und Aufmerksamkeit auf sich ziehen und durch das kreative/handwerkliche Erschaffen von „Müll-Mobilen“, welche Platz für:
• Infomaterialien, wie Broschüre, Flyer etc.
• Stauraum für Müllvermeidungs-Utensilien, wie Müllsäcke, etc.
• und ein Auffang- und Trennsystem für die verschiedenen Abfall-Materialien(Glas, Metall, Plastik, Rest-, Papiermüll)
bieten. 

Als Messkriterien vor Ort sind einerseits die Interaktion mit den Menschen ein messbares Kriterium und andererseits die Anzahl von abgegebenen Müllvermeidungs-Utensilien als auch die Mengen vom gesammelten Müll.

Unterwegs ist das „Müll macht Mobil“ Team bis zum Ende der Fahrrad-Saison 2014 (~Oktober) auf Veranstaltungen, Kundgebungen und Events im öffentlichen Raum.

Zeitverlauf / Geplante Vorgehensweise / Erwartete Ergebnisse
• Kauf der Fahrräder
• Etwaige Umbauarbeiten der Fahrräder
• Druck von Materialen und Beschaffen von nachhaltigem Informationsmaterial
• Ausstattung der Fahrräder mit allen Materialen und Vorrichtung
• Dekorierung der Fahrräder
• Testbetrieb vor dem ersten Event
• Öffentlichkeitsarbeit: Fotos und Ankündigungen über die Eventseiten der Veranstaltungen teilen

Bisher fixierte Events:
• Critical Mass ab Juli (immer jeden 3. Freitag im Monat)
• Friday Night Skating ab Juli
• Donau-Insel-Fest

+ im Laufe des Projektes aufkommende Events

Nachhaltigkeit
Die Breitenwirkung des Projektes ist durch die Größe des Events als variabel zu sehen und reicht bei kleinen Events von einigen hundert, bis hin zu mehreren tausend Menschen bei großen Events. Neben der Zielgruppe der Eventbesucher*innen ist auch der Aufmerksamkeits-Effekt zu erwähnen, welcher ein nicht ganz kalkulierbares Plus an der Breitenwirkung bringt.

Das „Müll macht Mobil“ Team, die Idee dahinter und das Vorhandensein von „Müll-Mobilen“ dienen aktiv durch Wirken und Vorhandensein zur nachhaltigen Verringerung von Littering. Sie helfen einerseits durch die beratende Tätigkeit, Menschen sich zum Thema Müll zu informieren und andererseits helfen die „Müll-Mobile“ das Littering Problem auf „Events“ zu minimieren.