Man schützt nur, was man kennt!

Gefördert

  • Kooperationspartner: Konrad Guggi
  • Ort: Unterpremstätten, Steiermark
  • Datum: 01.02.2014 bis 01.02.2015

Beschreibung

Seit geraumer Zeit besuche ich als Jugendbeauftragter der Stmk. Berg-und Naturwacht in meinem Einsatzgebiet der Ortseinsatzstelle Lieboch Kindergärten und Schulen und veranstalte mit den Kindern Workshops und Seminare über die Aufgaben der Stmk. Berg- und Naturwacht, die essentielle Bedeutung des Natur- und Umweltschutzes und die Problematik des so genannten Littering.

Dabei halte ich, auch mit Unterstützung meiner Lebensgefährtin, einen mit Hilfe von visuellen Mitteln spielerischen und somit aktivierenden Vortrag und erarbeite die oben genannten Themen mit den Kindern, wobei wir gemeinsam herausfinden, was jeder und jede von ihnen persönlich zum Wohle der Natur beitragen kann. Wenn die Witterung es erlaubt, gehen wir mit den Kindern auch in die Natur und lernen hautnah die heimischen und „eingeschleppten“ Pflanzen und Tiere kennen. Wir haben auch immer einen Müllsack dabei und animieren die Kinder dazu, jeden Müll, den sie finden, einzusammeln. Jedes Mal sind wir verwundert, wie viel Unrat auch nur bei einer kurzen Strecke durch die Natur gefunden wird. Nach der Rückkehr besprechen wir unseren „Müllfund“ und erarbeiten, wie er getrennt werden sollte. Vor den Kindergärten und Schulen wird der Müll eine Woche lang „zur Schau gestellt“ und dadurch auch den Eltern bewusst gemacht. Von einigen Eltern bekamen wir bereits das Feedback, dass die Kinder seit unserem Projekt jedes Mal einen Müllsack mitnehmen wollen, wenn die Eltern mit ihnen spazieren gehen.

Da ich dieses Projekt für die ganze Steiermark ausweiten möchte, und dies nicht ohne finanzielle Unterstützung möglich ist, wende ich mich an die Aktion „Reinwerfen statt Wegwerfen“.

Wesentlich ist, dass die Kinder durch das direkte Erlebnis des "Selbsteinsammelns des Mülls", also "learning by doing" ein nachhaltig bewusstes Verhalten entwickeln gegenüber unserer Pflanzen- und Tierwelt, über welche wir sie bei der Naturkundlichen Wanderung aufklären, denn "man schützt nur, was man kennt".

Zielgruppen sind vor allem Kindergarten- und Volksschulkinder, die durch diese Aktion Vorbildwirkung für ihre Eltern und Geschwister erlangen.

Ablauf
Pro Woche werden Steiermark weit, mit Beginn südlich von Graz, etwa 2-3 Kindergartengruppen bzw. Volksschulklassen einer Altersgruppe nach vorheriger Anmeldung besucht und das etwa 2- 3 Stunden pro Klasse dauernde Projekt durchgeführt. Durch die Kombination des Kennenlernens der heimischen Natur und des Sammelns des Mülls ist erstens der Bereich der Wanderung müllfrei, zweitens sehen die Kinder, wie viel Müll bereits nach einer kurzen Strecke vorhanden ist und drittens, zeigen sie diesen stolz den Eltern, wenn sie abgeholt werden.

Nachhaltigkeit
Durch die Arbeit mit Kindern, die, wie Pädaogogen/innen versichern, ihr erlerntes Wissen gerne weiter tragen, erreicht man deren Eltern, Geschwister und auch Verwandte. Wichtig  bei unserem Projekt ist, dass die Kinder durch das direkte Erlebnis des "Selbsteinsammelns , also "learning by doing" ein nachhaltig bewusstes Verhalten gegenüber der Natur erlernen.

Naturspiel zum Download (pdf-Datei)

Bildergalerie

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