Silvesterputz im Naturdenkmal Zayawiesen

Gefördert

  • Kooperationspartner: Österreichische Naturschutzjugend (önj), Ortsgruppe Hörersdorf
  • Ort: Hörersdorf, Niederösterreich
  • Datum: 31.12.2018 bis 31.12.2018
  • Personaleinsatz: 7
  • Homepage

Beschreibung

Das Naturdenkmal Zayawiesen Mistelbach beherbergt die letzten Reste einer ehemals ausgedehnten Feuchtwiesenlandschaft entlang der Zaya. Im Pflegekonzept für das Naturdenkmal wird die starke Verschmutzung, z.B. entlang der im Norden angrenzenden Sportanlagen, kritisiert. Die Flurreinigungsaktion "Silvesterputz im Naturdenkmal Zayawiesen" dient somit als Begleitmaßnahme zur Pflege des Naturdenkmals. Ziel ist es, die Bevölkerung stärker an ihr Naturdenkmal zu binden und in die Verantwortung zu nehmen. In Kooperation mit der Schutzgebietsbetreuung des Landes NÖ organisiert die Österreichische Naturschutzjugend, Ortsgruppe Hörersdorf, eine Flurreinigungsaktion am Silvestertag – gemäß dem Motto: „Sauber ins nächste Jahr“.

 

Weiterführende Infos zum Naturdenkmal (inkl. Pflegekonzept):

www.naturland-noe.at/zaya-wiesen-pflegemassnahmen-feuchtwiesen-und-pflegekonzept

Zielerreichung

Die Ergebnisse unserer Müllsammelaktion veranlasst unseren Kooperationspartner, die Schutzgebietsbetreuung des Landes NÖ, mit dem angrenzenden Tennisverein Kontakt aufnehmen, um eine Lösung für die zahlreichen Tennisbälle im Naturdenkmal zu finden. Auch im Zeitungsbericht wurde ausdrücklich auf die Problematik der Bälle hingewiesen.

Nachhaltigkeit

Wir hoffen, dass der Bevölkerung von Mistelbach und Lanzendorf durch die Aktion bewusst wird, dass die Sportanlagen und der Radweg an ein sensibles Ökosystem angrenzen. Im demnächst anlaufenden LEADER-Projekt "Schüler erforschen das Naturdenkmal Zayawiesen Mistelbach" wird Littering sicher auch thematisiert werden. Möglicherweise kann bei diesen Schülern so der Grundstein gelegt werden, dass sie Naturdenkmäler nicht als Camping- und Müllplatz ansehen.

Wieviele Personen konnten mit der Aktion erreicht werden: 40

Kosten-Nutzen-Relation

Die Kosten beschränken sich auf die wenigen Drucksorten und war somit vernachlässigbar. Der Zeitaufwand für Antragstellung und Werbung war auch gering im Vergleich zur Freude, die die ÖNJ-Kinder während des Einsatzes hatten: Das Keschern der Tennisbälle, das Auffinden von Müll und das Waten durch die Feuchtwiesen war für uns alle ein unvergleichliches Erlebnis. Dass die Aktion darüber hinaus einem guten Zweck - Unrat zu entfernen und ein Bewusstsein für die Littering-Problematik in sensiblen Ökosystemen zu schaffen - diente, sehen wir als Pluspunkt.

Feedback

Obwohl ich im Vorfeld abgeklärt habe, ob die ARA-Müllsäcke vom Abfallverband Mistelbach (GAUM) angenommen werden, hatten die Mitarbeiter keine Ahnung von der Aktion und wussten nicht recht mit unseren Müllsäcken umzugehen. Erst nach längerer Diskussion durften wir die Müllsäcke entsorgen. Nur den Gelben Sack - obwohl extra aussortiert - konnte der Abfallverband nicht annehmen.