Man schützt nur, was man kennt!

Gefördert

  • Kooperationspartner: Stmk. Berg- und Naturwacht, Ortseinsatzstelle Lieboch
  • Ort: Premstätten, Österreich
  • Datum: 01.02.2017 bis 01.02.2018
  • Datum: 13.12.1901 bis 13.12.1901
  • Personaleinsatz: 2
  • Homepage

Beschreibung

Als Jugendbeauftragter der Stmk. Berg-und Naturwacht, Ortseinsatzstelle Lieboch, besuche ich Kindergärten und Schulen und veranstalte mit den Kindern Workshops und Seminare über die Aufgaben der Stmk. Berg- und Naturwacht, die essentielle Bedeutung des Natur- und Umweltschutzes und die Problematik des so genannten Littering. Dabei halte ich einen mit Hilfe von visuellen Mitteln spielerischen und somit aktivierenden Vortrag und erarbeite die oben genannten Themen mit den Kindern und Jugendlichen, wobei wir gemeinsam herausfinden, was jeder und jede von ihnen persönlich zum Wohle der Natur beitragen kann. Wenn die Witterung es erlaubt, gehen wir auch in die Natur und lernen hautnah die heimischen und „eingeschleppten“ Pflanzen und Tiere kennen. Wir haben auch immer einen Müllsack dabei und animieren die Kinder dazu, jeden Müll, den sie finden, einzusammeln. Jedes Mal sind wir verwundert, wie viel Unrat auch nur bei einer kurzen Strecke durch die Natur gefunden wird. Nach der Rückkehr besprechen wir unseren „Müllfund“ und erarbeiten, wie er getrennt werden sollte. Von einigen Eltern bekamen wir bereits das Feedback, dass die Kinder seit unserem Projekt jedes Mal einen Müllsack mitnehmen wollen, wenn die Eltern mit ihnen spazieren gehen.

Durch den Bau von Tiernisthilfen aller Art werden die TeilnehmerInnen zusätzlich für die Bedeutung der Natur sensibilisiert und leisten durch das Aufstellen der Nisthilfen im eigenen Garten einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.

Da wir bereits 2014, 2015 und 2016 unser Projekt erfolgreich durchführen konnten, würden wir dieses aufgrund zahlreicher Anfragen auch 2017 weiterführen und auf soziale Einrichtungen und AsylwerberInnen ausdehnen.

Zielerreichung

Durch die Aufklärungsarbeit über die Bedeutung der heimischen Natur und die Problematik des „Littering“ und das direkte Erlebnis des selbstständigen Einsammelns des Mülls wurde den Kindern und den Eltern bei unseren Wanderungen in der Natur oftmals erst bewusst, wie viel Müll achtlos weggeworfen wird und welche Auswirkungen dies auf die Natur hat. Durch den Bau von Tiernisthilfen aller Art werden die TeilnehmerInnen zusätzlich für die Bedeutung der Natur sensibilisiert und leisten durch das Aufstellen der Nisthilfen im eigenen Garten einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.

Nachhaltigkeit

Die Naturwanderungen sind für uns immer das Schönste, da die Kinder und Jugendlichen, wenn einmal motiviert und vielleicht in Gruppen eingeteilt, das Müll sammeln zu einem Wettbewerb machen und zu Hause auch ihren Eltern weitergeben, wie wichtig es ist, den Müll aus der Natur zu entfernen oder gar nicht erst enstehen zu lassen. Viele Eltern und LehrerInnen erzählen uns sogar, dass nach unser Wanderung die Kinder bei Spaziergängen immer einen Müllsack mitnehmen, für alle Fälle. Die Nachhaltigkeit der Workshops für Tiernisthilfen ist sehr groß, da erstens die Tiere direkt profitieren und zweitens die Kinder und Jugendlichen durch die Beobachtung selbst zur Sensibilisierung beitragen und die Natur schützen, da sie den Wert und die Artenvielfalt schätzen lernen! Sie sind die emotionalen Träger und erreichen somit auch die Erwachsenen Rücksicht und Achtsamkeit gegenüber unserer Umwelt (wieder) zu lernen!

Wieviele Personen konnten mit der Aktion erreicht werden: 45000

Kosten-Nutzen-Relation

Der Nutzen war sehr hoch, da die beiden Hauptverantwortlichen vor allem ehrenamtlich arbeiten und auch auf die Mithilfe der ehrenamtlich arbeitenden Stmk. Berg- und Naturwacht zählen können. Gleichzeitig werden bei den Workshops nur regionale Materialien verwendet und auch darauf geachtet biologisch zu arbeiten.

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