Nachhaltigkeitsfestival auf dem Kulturschloss Kuenburg

Gefördert

  • Kooperationspartner: Kulturschloss Kuenburg
  • Ort: Payerbach , Niederösterreich
  • Datum: 19.06.2016 bis 19.06.2016
  • Datum: 07.08.2016 bis 07.08.2016
  • Personaleinsatz: 15
  • Homepage

Beschreibung

Ein Festival ohne Müll?

Geht das überhaupt? Welche Alternativen zu Plastikgeschirr, Supermärkten und chemischen Produkten gibt es?

 

Zu diesen Themen werden wir uns gemeinsam mit den BesucherInnen und jungen Volunteers im Vorfeld auseinandersetzen.

Förderung junger Künster*innen, alternativer Lebensformen und innovativer inklusiver Ideen. Verbindung von Kunst und Nachhaltigkeit als positive Antwort auf aktuelle Probleme.

 

Für wen?

Für junge Menschen die sich für den Wandel in der Welt interessieren, junge

KünstlerInnen die sich mit Naturschonenden Inhalten, Upcycling, Müllvermeidung, ect. auseinandersetzen und ihr Talent teilen wollen, aktive Menschen die in Projekten beteiligt sind die sich um Nachhaltigkeit und Resoursenschonung drehen (wie z.B grüne Kosmetik, wo Kosmetikprodukte und Waschmittel ect. hergestellt wird) Menschen denen Inklusion am Herzen liegt, Menschen die gerne teilen, tanzen und mit anderen Menschen interagieren wollen.

Als Workshopgebende Menschen wollen wir besonders jungen Menschen mit Behinderung, Migrationshintergrund eine Möglichkeit geben ihre Fähigkeiten mit anderen zu teilen.

 

Nachhaltigkeit?!

Was ist das?

Vermutlich für jede/n etwas anderes – auf jeden Fall aber bunt und vielfältig! Genauso, wie die vielen Ideen und Projekte, die sich schon heute für eine soziale und ökologisch gerechte Zukunft einsetzen.

Foodcoops, CSA, Gemeinschaftsgärten, Reparier-Caf.s, Hakelabs, Gemeinwohlbank, Tauschkreise, Lastenfahrräder, Sharing-Netzwerke, erneuerbare Energien, inklusive Projekte …

 

Diese verschiedenen Projekte und Ideen alle auf einen Platz zu bringen das ist unsere Vision. Es darf gemeinsam gefeiert werden und das in einer nachhaltigen Art und Weise.

 

Ein Festival mit einem kleinen ökologischen Fußabdruck

Die Förderung wird genau für die Umsetzung dieses Ziels eingesetzt werden.

Zielerreichung

Die Müllerzeugung auf Festivals ist meist unglaublich hoch. Wir setzten auf Mehrweglösungen bei Bechern, Teller, Besteck, Flaschen.. Das Essen das ausgeschenkt wurde, wurde vor dem Müll bewahrt (foodsharing) Insgesamt kamen nur 4 Säcke voll Müll zusammen. Viele Menschen kamen das erste Mal mit foodsharing und dem Thema Lebensmittelverschwendung in Berührung.

Nachhaltigkeit

Das große Thema dieses Festivals wurde auf verschiedenen Ebenen behandelt und war in allen Bereichen spürbar. Konkreter: Das gesamte Essen für die Crew und das gesamte Essen für die BesucherInnen wurde über sonst im Müll gelandeten Lebensmittel gedeckt. Beispielsweise wurde bei foodsharing Partnerbetrieben abgeholt und am Großgrünmarkt. Viele wertvolle Lebensmittel landeten somit nicht im Müll sondern in den Mägen der BesucherInnen und verknüpfte so die Problematik von Lebensmittelverschwendung mit einem Lösungsvorschlag – selnst aktiv werden und foodsaverIn werden, Foodcoop gründen,... www.foodsharing.at Das Müllkonzept des Festivals zielt auf die Vermeidung von Müll am Festival und im täglichen Leben ab. Es wird Wert gelegt auf Mehrweglösungen und die BesucherInnen sollten ihre eigenen Teller, Besteck und Becher mitbringen. Dadurch wurden ungefähr 100 Plastik-Teller, 100-Becher, 100-Plastik Gabeln, pro Mahlzeit verhindert. Für die Menschen, die selbst nichts mitgebracht hatten, gab es die Möglichkeit gegen Pfand einen Teller,..auszuborgen. Der größte Anteil des angefallenen Mülles war Biomüll, welcher direkt am Gelände kompostiert wird. Einige BesucherInnen sprachen uns auf die geringe Menge des Mülles für ein Festival in dieser Größenordung an. Einiges an Verpackungsmüll gab es durch die Lebensmittel, die von einem biologischen Supermarkt abgeholt wurden. Auch einige Bioprodukte werden in viel Plastik verpackt. Dies führte zu Diskussionen zum Thema Nachhaltigkeit und biologischen Lebensmittel. Einiges haben wir dazu gelernt, viele Mehrweglösungen benötigen Zeit. Regionale Lebensmittel und Gtränke von KleinbäuerInnnen können nicht auf Provision gekauft werden,...

Wieviele Personen konnten mit der Aktion erreicht werden: 300

Kosten-Nutzen-Relation

Die Kosten für die unzäühligen Stunden der Vorbereitung, Entwicklung und Umsetzung des Events konnte lange nicht gedeckt werden. Der Nutzen des Events war aber dafür sehr groß aufgrund der Verknüpfung verschiedener Bereiche wie Inklusion, Nachhaltigkeit und Kunst.