Green Days 2015

Gefördert

  • Kooperationspartner: Jugend-Umwelt-Plattform JUMP
  • Ort: Wien, Wien
  • Datum: 23.09.2015 bis 25.09.2015
  • Datum: 13.12.1901 bis 13.12.1901
  • Personaleinsatz: 22
  • Homepage

Beschreibung

Von 23.-25.09.2015 findet die Veranstaltung „Green Days 2015: MÜLLionen Möglichkeiten“ in Wien mit dem Schwerpunktthema „Abfall und Abfallvermeidung“ statt.

Am 24.09.2015 wird im Rahmen der „Green Days“ ein kreativer Workshopnachmittag zum Thema „Recycling und Abfallvermeidung“ veranstaltet.

Die „Green Days“ sind ein Umwelt-Ideen-Networking für Jugendliche ab 16 Jahren aus ganz Österreich. 3 Tage lang informieren sich über 250 Jugendliche dabei in Diskussionen, Workshops und Exkursionen über Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen.

Dieses Jahr liegt der Fokus auf dem Thema „Abfall“. Dazu findet insbesondere am 24.09.2015, 15:00-18:00, der „Action-Schwerpunktteil“ statt, bei dem sich die TeilnehmerInnen mittels verschiedener Methoden und Techniken spielerisch und kreativ mit dem Thema „Abfall“ auseinandersetzen.

Gemäß der Hierarchie der Abfallrahmenrichtlinie wird die Vermeidung von Abfall stark thematisierst. Insgesamt wird auf den schonenden Umgang mit begrenzten Ressourcen sowie das Credo „Reduce-Reuse-Recycle“ eingegangen, und den Jugendlichen dessen einzelne Bestandteile vermittelt. Um den TeilnehmerInnen näherzubringen, was eigentlich mit unserem ganzen Abfall passiert, werden natürlich auch die verschiedenen Recyclingmöglichkeiten aufgezeigt. Die TeilnehmerInnen lernen, wie sie selbst zu einer Welt mit weniger Müll beitragen und wie sich ihr Lebensstil mit den Möglichkeiten zur Abfallvermeidung und des Recyclings vereinbaren lässt.

Beim Schwerpunktteil können die TeilnehmerInnen zwischen ca.4-5 Angeboten wählen, die sich jeweils auf kreative Art und Weise mit dem Schwerpunktthema auseinandersetzen:

- Filmworkshop: in Rollenspielen, die gefilmt werden, überlegen sich die TN z.B. Hindernisgründe für richtige Abfalltrennung und erarbeiten Lösungsansätze
- Green Days Erinnerungsstücke: die TeilnehmerInnen können Stoffbeutel mittels Siebdruck verschönern, Kaffeetassen gestalten, Sattelschoner nähen und mit dem Green Days Logo od. individuellen Motiven verzieren. Die verwendeten Materialien sind recycelt.
- Repaircafé
- Upcycling

An der erlebnisorientierten Vermittlung der Inhalte sind PartnerInnen aus ganz Österreich beteiligt.

Ziele
• Jungen Menschen Orientierung im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich zu bieten und sie zu Engagement in diesem Bereich zu motivieren und für die Handlungsfelder zu sensibilisieren
• Junge Menschen im Sinne von nicht-formaler Bildung im außerschulischen Bereich interaktiv und praxisnah insbesondere zum Schwerpunktthema Abfall weiterzubilden
• Jugendliche in ihren eigenen Ideen zum Thema Umwelt bzw. Abfall bei Konzeptionierung, Umsetzung, Kontakten usw. unterstützen sowie ihren Ideen eine öffentliche Plattform zur Präsentation, Verbreitung und Vernetzung bieten
• Verbreitung von regionalen Ideen und Implementierung der Projekte im jeweiligen regionalen Kontext der TeilnehmerInnen
• Jungen Menschen Möglichkeiten und Anknüpfungspunkte für freiwilliges Engagement (Freiwilligendienste, Arbeit bei NGOs…) aufzeigen
• Vernetzung von jungen Menschen untereinander sowie mit Vereinen, NGOs, Politik und Unternehmen
• Imageverbesserung für den Themenbereich „Abfall“ sowie deren VertreterInnen (Vereine, Organisationen, Initiativen aus dem Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich

Zielgruppen
• 250 junge Menschen ab 16 Jahren aus ganz Österreich (TeilnehmerInnen der Green Days 2015)
• Ca. 40 PartnerInnen der Green Days (Vereine, NGOs, UnternehmerInnen, PolitikerInnen)
• VertreterInnen von Best Practice Projekten und Projektideen (einzelne Jugendliche, Schulklassen, Freundeskreise, etc.)

Zielerreichung
• durch die vielen Wahlmöglichkeiten, die das vielfältige Programm bietet, können die TeilnehmerInnen sich für die Angebote anmelden, die sie besonders interessieren
• die Umsetzung eigener Projekte wird durch den Austausch mit Best-Practice-Projekten inspiriert und gefördert
• durch unterschiedliche Methoden und die interaktive Programmgestaltung werden den Green Days TeilnehmerInnen vielfältige Informationen zum Thema Abfall vermittelt
• der Programmpunkt „Orientierungsräume“ macht den direkten Austausch mit ExpertInnen von Umweltorganisationen, Unternehmen, Studienrichtungen, Freiwilligendiensten, etc. möglich

Zeitverlauf / Geplante Vorgehensweise / Erwartete Ergebnisse
April 2015: Detailorganisation Programm
Mai 2015: offizieller Anmeldestart für TeilnehmerInnen, Durchführung erster Think Tank für ProjektpartnerInnen, Interessierte, Volunteers etc.
Juni 2015: Volunteersteam Akquise
Juli 2015: Organisation Übernachtung Volunteers und ReferentInnen, Öffentlichkeitsarbeit
August 2015: Detailplanung und Organisation der Rahmenbedingungen (Veranstaltungsorte, Logistik, Koordination mit PartnerInnen), Erstellung Werbe- und Workshopmaterialien (Infoblätter, Notizbuchkalender, Workshopeintrittskarten, Kontrollarmbänder, ...)
September 2015: Volunteersmeeting, Anmeldeschluss und Workshopzuteilung der TeilnehmerInnen; Durchführung der Green Days
Oktober 2015: Evaluierung mit den beteiligten Personen und Teamreflexion, Verfassen eines Berichts über Erfahrungen und Ergebnisse des Projekts

Nachhaltigkeit
Durch das Projekt „Green Days“ werden verschiedene Zielgruppen auf unterschiedlichen Ebenen erreicht. Zusätzlich zu den 250 direkt an den Green Days beteiligten TeilnehmerInnen, wird das Thema Recycling und Abfallvermeidung über die Kanäle der Jugend-Umwelt-Plattform sowie über die Kanäle der über 40 Partnerorganisationen kommuniziert. Das Projekt vermittelt jungen Menschen Möglichkeiten, in ihrem eigenen Umfeld auf Müllreduktion zu achten, indem sie nützliche und leicht umsetzbare Verwertungsmethoden kennenlernen. Durch den Workshop "Repaircafe" etwa sehen sie, dass nicht alles, was vermeintlich kaputt ist, weggeschmissen werden muss, sondern oft mit einfachen Handgriffen und dem nötigen Know-How selbst repariert werden kann. Bei dem Workshop "Upcycling" sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und die Jugendlichen werden durch Beispiele angeregt, ihre eigenen Upcycling-Ideen zu entwickeln (Schmuck aus Kaffeekapseln, Taschen aus Fahrradschläuchen etc.). Insbesondere in der jungen Generation wird Bewusstsein für Überschuss- und Abfallvermeidung geschaffen, Alternativen aufgezeigt und zum Nach- und Umdenken angeregt. Die unmittelbare Erfahrung, die das Projekt bietet, steigert die Sensibilität gegenüber dem Thema Recycling und Abfallvermeidung ungemein und wirkt über das Projekt hinaus im Umfeld der Jugendlichen fort. Die Green Days werden an den Schulen oft nachbereitet und die Inhalte so auch an die KlassenkollegInnen der TeilnehmerInnen vermittelt. Durch die Teilnahme von Jugendlichen aus unterschiedlichen Bundesländern, wird das Gelernte österreichweit verbreitet.

Zielerreichung

- mehr als 250 Jugendliche ab 16 Jahren aus ganz Österreich nahmen an den Green Days teil und nutzten die Möglichkeit, sich interaktiv und praxisnah insb. zum Schwerpunktthema Abfallvermeidung weiterzubilden - durch die vielen Wahlmöglichkeiten, die das vielfältige Programm bot, konnten sich die TeilnehmerInnen für die Angebote anmelden, die sie besonders interessierten, wodurch ein hohes Maß an Motivation gegeben war - die Möglichkeit, die Eintrittskarten für die einzelnen Programmpunkte in Feedbackboxen einzuwerfen, wurde rege in Anspruch genommen und ergab eine überwiegende Mehrheit an positiven Rückmeldungen - die Umsetzung eigener Projekte wurde durch den Austausch mit Best-Practice-Projekten inspiriert und gefördert - durch unterschiedliche Methoden und die interaktive Programmgestaltung wurden den Green Days TeilnehmerInnen vielfältige Informationen zum Thema Abfallvermeidung vermittelt - der Programmpunkt „Orientierungsräume“ machte den direkten Austausch und die Vernetzung mit ExpertInnen von Umweltorganisationen, Unternehmen, Studienrichtungen, Freiwilligendiensten, etc. möglich

Nachhaltigkeit

Durch das Projekt „Green Days“ wurden verschiedene Zielgruppen auf unterschiedlichen Ebenen erreicht. Zusätzlich zu den 250 direkt an den Green Days beteiligten TeilnehmerInnen, wurde das Thema Abfallvermeidung über die Kanäle der Jugend-Umwelt-Plattform sowie über die Kanäle der über 40 Partnerorganisationen kommuniziert. Das Projekt vermittelte jungen Menschen verschiedene Möglichkeiten, in ihrem eigenen Umfeld auf Müllreduktion zu achten, indem sie nützliche und leicht umsetzbare Verwertungsmethoden kennenlernten. Zum Beispiel wurde vom energie&reparaturcafé vermittelt, dass nicht alles, was vermeintlich kaputt ist, weggeschmissen werden muss, sondern oft mit einfachen Handgriffen und dem nötigen Know-How selbst repariert werden kann. Die unmittelbare Erfahrung, die das Projekt bot, steigerte die Sensibilität gegenüber dem Thema Abfallvermeidung ungemein und wirkt über das Projekt hinaus im Umfeld der Jugendlichen fort. Die Green Days werden an den Schulen oft nachbereitet und die Inhalte so auch an die KlassenkollegInnen der TeilnehmerInnen vermittelt. Durch die Teilnahme von Jugendlichen aus unterschiedlichen Bundesländern, wird das Gelernte österreichweit verbreitet.

Wieviele Personen konnten mit der Aktion erreicht werden: 600

Kosten-Nutzen-Relation

Insbesondere in der jungen Generation wurde Bewusstsein für Überschuss- und Abfallvermeidung geschaffen, Alternativen aufgezeigt und zum Nach- und Umdenken angeregt. Da die Green Days TeilnehmerInnen in ihrem Umfeld zudem als MultiplikatorInnen wirken, wurde dieser Effekt österreichweit noch verstärkt. Dieser langfristige Nutzen überwiegt bei weitem die angefallenen Kosten und den Personaleinsatz. Die Projektorganisation selbst wurde lediglich von zwei Personen getragen, bei der Veranstaltung vor Ort wurde das Projektteam durch freiwillige HelferInnen unterstützt.

Feedback

Vielen Dank für die Unterstützung unseres Projekts! Die Einreichmodalitäten sind unkompliziert und übersichtlich aufbereitet. Es wäre allerdings hilfreich, wenn man bei der Eingabe der Einreichung/des Berichts in der Online Maske zwischenspeichern und die Eingabe zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen könnte.