Geodestic-Recycling-Greenhouse

Gefördert

  • Kooperationspartner: fairteiler
  • Ort: Neuhofen an der Krems, Oberösterreich
  • Datum: 10.11.2014 bis 28.02.2015
  • Datum: 13.12.1901 bis 13.12.1901
  • Personaleinsatz: 180
  • Homepage

Beschreibung

Geodestic-Recycling-Greenhouse - In Gemeinschaftsproduktion sollen vorerst zwei Exemplare entstehen, verwendet wird Holz von Einwegpaletten

Seit über 10 Jahren treffen sich in Neuhofen an der Krems Teilnehmer und Interessierte des Talente-Tauschkreises "Der Krems-Taler", durch verschiedene Aktionen hat diese Bürgerinitiative bereits auf sich aufmerksam gemacht. Es gab mehrere Upcycling-Workshops und auch verschiedene Tauschmärkte aller Art, es werden auch ständig irgendwelche Reparaturen beschädigter Gegenstände oder Gerätschaften durchgeführt.

Die Grundlegende Idee ist, Müll zu vermeiden, Dinge aller Art wiederzuverwenden, Reparieren und den Selbstversorgungsgrad der Gemeinschaft zu erhöhen. Eine weitere Aktion soll der Bau des Geodestic-Recycling-Greenhouse sein. Gerade durch seine außergewöhnliche Form und Ausführung zieht es Neugierige und Interessierte an. Es ist auch ein offenes Projekt, jeder der mithelfen will, kann seine Talente erproben. Die beiden Gewächshäuser sollen zu einem großen Teil aus Recyclingstoffen gebaut werden, sollen aber auch multifunktional sein. Sie sind so konzipiert, dass sie leicht zerlegbar sind und im Sommer variabel kombiniert zum Beispiel als Infostand auf einem Kongress dienen können. Als überwiegender Baustoff soll Holz eingesetzt werden.

Dieses Holz kann günstig von naheliegenden Betrieben in Form von Einwegpaletten erstanden werden. Bei der Verarbeitung besteht natürlich auch höhere Verletzungsgefahr, da zuerst Nägel und Klammern mit Handwerkzeug entfernt werden müssen, bevor das Holz soweit aufbereitet werden kann, um als neuer Baustoff zu dienen. Anfallende Projektkosten sind für Transporte, Leihgeräte, Raummieten, Materialien wie Gewächshausfolie, Befestigungsmaterial und Beschläge.

Ziele/Zielgruppen
Gemeinschaftlich zu arbeiten, etwas herzustellen aus Abfall, Altbaustoffe wiederverwenden, Geräte mieten anstatt kaufen. Teilnehmen kann grundsätzlich jeder, der etwas handwerklich geschickt ist. Ideal auch in Verbindung mit Langzeitarbeitslosen und Jugendlichen ohne Beschäftigung und alle jene, die Freude am Schaffen haben.

Zeitverlauf / Geplante Vorgehensweise / Erwartete Ergebnisse
10.11. Projektbesprechung
14.11. Projektpräsentation
26.11. Projektstart
3.12. Projektarbeit
10.12. Projektarbeit
17.12. Projektarbeit
7.1. Projektarbeit
9.1. Zwischenpräsentation Projekt
14.1. Projektarbeit
21.1. Projektarbeit
28.1. Projektarbeit
4.2. Projektarbeit
11.2. Projektarbeit
13.2. Zwischenpräsentation Projekt
18.2. Projektarbeit
25.2. Projektarbeit
28.2. Projektabschlussfest

Nachhaltigkeit
Ein Geodome wird im am Fairteiler angeschlossenen Gemüsegarten zu finden sein, der andere im Wald-Wasser-Garten Einjoch, beides sind Orte die sich großer Beliebtheit erfreuen. Sie werden von Kunden, Schulen, Exkursionsteilnehmern, Praktikanten und Tagesgästen besucht. Im Wald-Wasser-Garten Einjoch wird grundsätzlich direkt aus dem Garten verkocht, die Abfälle bekommen die Hühner, Transporte und Lagerung entfallen. Der Fairteiler ist ein Abholmarkt, wo es nur Ware gibt, die bestellt ist, viele Artikel sind in Mehrweggebinden. Das Geodestic-Recycling-Greenhouse soll zusätzlich noch einmal vor Ort auf die Aspekte von Selbstversorgung, Ressourcenschonung, Wiederverwertung und Müllvermeidung hinweisen.

Zielerreichung

Es gab mehrer Nachahmprojekte unter anderem in einer Nachbargemeinde von Neuhofen an der Krems, in Bad Hall und ein weiteres Projekt im Bezirk Grieskirchen. Begeistert war die Besucher vom eingesetzten Material - der Geodestic Dome besteht zu einem großen Teil aus Abfallholz, welches mit Leinöl erfolgreich gegen Verwitterung geschützt werden konnte! Das geplante Offene Technologielabor (otelo) wurde auf Grund Politischen Widerstandes von SPÖ und FPÖ in Neuhofen an der Krems nicht errichtet

Nachhaltigkeit

Gerade eben beim Ars Electronica Festival hatten wir sehr viele Besucher und Interessenten, aber auch bei anderen Veranstaltungen war uns immer ein Anliegen darauf hinzuweisen, was man eigentlich mit Abfall alles machen kann, dass wir unsere Ressourcen schonend einsetzten müssen. Vorallem hat das zerlegbare Bauwerk auch oft Diskussionen zum Thema Platzbedarf, Bodenversiegelung, kostengünstiger Wohnraum und der gleichen angeregt.

Wieviele Personen konnten mit der Aktion erreicht werden: 10000

Kosten-Nutzen-Relation

Durch die hohen Besucherzahlen einzelner Veranstaltungen gab es natürlich ein sehr gutes Kosten/Nutzen Verhältnis. Es konnten nicht nur viele Menschen erreicht, sondern auch motiviert werden.

Feedback

Weitere Aktionen sind in Planung, viele Menschen hat natürlich auch das Projekt Reinwerfen statt wegwerfen interessiert!